Mittwoch, 11. Juni 2008

Der Himmel fällt uns auf den Kopf...

... Ähnliches werden wohl einige Menschen hier gestern gedacht haben: Nach einem unglaublich sonnigen und 30° warmen Mittag wurde es binnen weniger Minuten dunkel, im wahrsten Sinne des Wortes aus heiterem Himmel, und was dann kam hab ich so noch nicht gesehen. Ich denke dieses Video bedarf keiner weiteren Kommentare, nur, dass jetzt alle unsere Autos kleine Dellen im Dach haben und überall in der Gegend Bäume eingeknickt sind - bei uns im Garten nicht, dafür sieht selbiger jetzt aus wie ein Schlachtfeld. Sowas hab ich noch nicht gesehen... Übrigens nicht erschrecken, Harold ist nur oberkörperfrei (wie ich übrigens auch, was aber glücklicherweise nicht zu sehen ist...), da wir vorher aus Spaß durch den Regen gelaufen sind bis dieser irgendwann anfing weh zu tun und wir realisierten, was da runter kam. Die kurzen Schreie zwischendurch stammen von den 2 Klumpen, die ich während des Videos abbekommen hab, vom letzten hab ich noch nen blauen Fleck. Es lebe der Klimawandel...!

Dienstag, 10. Juni 2008

Toronto



Tja, so langsam neigt sich meine Zeit hier wirklich dem Ende entgegen und so hab och vor ein paar Wochen doch tatsächlich schon meine letzte kleine Reise unternommen, diesmal in die bisher eher unterrepräsentierte Himmelsrichtung Westen, genauergesagt ging es nach Toronto und das fast mit New-York-Besetzung, diesmal war Jeremy aus Gatineau noch mit dabei, Johannes aus Joliette konnte leider nicht.
Am Abend der Abreise gabs bei mir in der Arche noch die Mega- wenn nicht sogar Ultrageburtstagsfeier, weil in einer Woche gleich vier Leute Geburtstag hatten, die wir alle an einem Tag gefeiert haben. Da ich aber schon frei hatte konnte ich mich dem heiteren Treiben, insbesondere dessen des Aufbauens, weitesgehendst entziehen und bin nach 2h geselligem Beisammensein dann aufgebrochen, wie immer aus meiner kleinen gemütlichen rue Orsali erst nach Montréal und von dort aus in die Welt, bzw. Nordamerika...
Wie durch ein kleines Wunder wurde ich nicht für meine nahezu provokative Zeitverschwendung im McDonalds bestraft, sodass ich ungelogene 3 Sekunden vor Schließen der Türen die U-Bahn erreichte um dann wiederum 4 Minuten vor der Abfahrt in meinem Bus einzusteigen, in dem Alex schon auf mich wartete, bzw. mich eigentlich schon abgeschrieben hatte... Zusammen gings dann nach Gatineau, wo wir abends um 11 von den anderen abgeholt und ins Apartement der dortigen Arche gebracht wurden. Der Plan sah vor, dass wir unseren Trip mit einem Auto der Arche dort am Morgen um 4 beginnen wollten, und so war für unseren kleinen Helden Thomas, der uns die ganze Zeit gefahren hat (er war aus versicherungstechnsichen Gründen der Einzige der durfte, was seine heroische Leistung aber keineswegs mindert!), Schlafenszeit, wohingegen wir anderen die Zeit bis zur Abfahrt mit allerlei jugendlich leichtsinnigen Blödeleien verbrachten, die mich teilweise sitzend in eine Kühltruhe brachten, u.a.... Punkt 4 ging es dann tatsächlich los, was für mich zum besonderen Vergnügen wurde, da ich den ehrenvollen Beifahrersitz einnehmen durfte nebst der Verpflichtung unseren Fahrer bei Laune und geistiger Anwesenheit zu halten, während die üblichen Herrschaften vom großzügigen Platzangebot des Vans zum Schlafen profitierten... Dies viel mir aufgrund des sich zunehmend bermerkbar machenden Schlafmangels sehr schwer, bis wir uns nach 2h zu einem kleinen Wach-werd-Sprint entschlossen, dazu von der Autobahn abfuhren und durch Zufall, an einem wunderschönen, irgendwie typisch kanadischen See ankamen, an dem grade die Sonne aufging - wie ihr hier seht an Schönheit kaum überbieten!
Nach 6h Fahrt kamen wir dann in Toronto an und nachdem wir unser Hostel nach einem ersten Fehlversuch endlich gefunden hatten beschlossen wir spontan den Wettervorhhersagen für das Wochenende Glauben zu schenken und diesen angeblich letzten sonnigen Tag gleich mit unserem ausflug zu den 2h entfernten Niagarafällen zu belegen. So schlimm war das Wetter die nächsten Tage gar nicht, aber dennoch war es eine goldene Entscheidung weil die Bedingungen an den Niagara-Fällen wirklich genial waren. Mit der Sonne im Rücken haben wir einzigartige Regenbogen über den Fällen gesehen, dazu die gnaze Blütenpracht drumherum, wirklich sehr schön. Mit knapp 55m Fallhöhe sind die Niagara-Fälle bei Weitem nicht die höchsten der Welt, wirken aber doch sehr mächtig und beeindruckend, da sie sich auf eine Gesamtlänge von 750m ziehen, ein wirklich sehenswertes Naturschauspiel. Selbstverständlich haben wir uns dem kompletten Touri-Programm hingegeben, einschließlich Bootstour mit den berühmten Regencappies! Doch der Hammer kam zum Schluss, an der Kasse erfuhren wir, dass jeden Sommer von Freitag bis Sonntag Feuerwerke an den Fällen veranstaltet werden und die Saison begann exakt an jenem Tag, wir können also absolut von Glück sprechen, dass wir am selben Abend eine einfach nur tolle Show sehen konnten, zusammen mit mehreren tausend anderen Besuchern! Bei diesem Stichwort komm ich zu der Schattenseite dieses Ortes, die Fälle befinden sich in einem Ort, der Niagara Falls heißt und mit seinen 15.000 "Einwohnern" nichts anderes darstellt, als einen einzigen riesigen Tourismusapparat. Die Stadt besteht ausschließlich aus Hotels, Restaurants, Shoppingstraßen, 3 Casinos, Parkhäusern und Apartments für die Angstellten dieser Läden, ein wirklich bizarrer Ort. Aber glückicherweise hielten wir uns dort nur kurz auf, da uns ja das Feuerwerk erwartete und danach die Rückfahrt. Auf selbiger viel meinem Körper dann die 40-stündige Schlaflosigkeit auf, sodass ich wirklich totmüde abtrat...
Am Tag darauf gings dann munter druch die Stadt an alle sehenswerten Ecken und Enden wobei ich zu meiner Überraschung feststellte, dass Torontos Innenstadt wirklich nicht sehr schön ist oder ich Opfer einer gewissen Verwöhnung geworden bin. Die Farbe grau dominiert sehr, alle Leitungen verlaufen oberirdisch, dazu viele Baustellen - rundum nicht wirklich angenehm. Andererseits hat die Stadt natürlich viel zu bieten, so zum Beispiel ein Straßenbahnnetz, nebem dessen von San Francisco das einzige in Nordamerika, und natürlich den sagenhaften CN-Tower. Eben jener bestimmt das Stadtbild überdurchschnittlich, wie man auf den Fotos erkennen kann. Am Abend haben wir die Fähre zu den Toronto-Islands genommen, eine Inselgruppe von der aus man die gesamte Skyline betrachten kann, einfach nur traumhaft! Der Turm hat alle paar Sekunden seine Farbe gewechselt, wirklich sehr schön anzusehen aber noch viel beeindruckender ist natürlich die Aussicht von oben, die ich mir am Folgetag gegönnt hab - nachdem wir das Nachtleben Torontos erkundet haben, welches gesetzlich und auch sogar auch reell nachts um 3 überall endet, auch eine Erfahrung...

Jetzt ist es schon wieder halb 1 - Fortsetzung folgt also sobald wie möglich...

Freitag, 23. Mai 2008

SIE SIND AB!

Als kleine Vorwarnung für diejenigen, die sich die Artikel nebst Fotos der letzten Wochen gönnen wollen schicke ich voraus, dass es doch tatsächlich passiert ist: die Haare sind ab! Praktisch mit Frühlingsbeginn ging das Winterfell runter, was am Ende über 20cm Länge maß, aber keine Sorge, ich hab eine Strähnee als Andenken behalten, sonst glaubt mir das ja später niemand, dass ich lange Haare hatte...:-)


ein allerletzter Blick...

...und weg sind anderthalb Jahre Arbeit!

Mittwoch, 21. Mai 2008

FRÜHLING!!!

Irgendwie muss ich sagen, dass ich fast nicht mehr daran geglaubt hab, aber es ist doch tatsächlich Frühling geworden. Nach 5 harten Wintermonaten wie es sie hier seit 30 Jahren nicht mehr gegeben hat, mit 85 Schneetagen die in der Region insgesamt 361cm Schnee gebracht haben, in der Stadt Québec sogar unglaubliche 500cm!!! Das ganze mit 8 Schneestürmen was die Stadt an Montréal über 150 Millionen CAN$ für die Räumungsarbeiten gekostet hat, einfach unglaublich. Für den absoluten Schneerekord haben uns am Ende 10cm gefehlt, aber das macht wirklich nicht mehr den Unterschied. Es war ein toller Winter und eine echt einmalige Erfahrung, dazu sogar noch recht angenehm, weil es nicht sehr kalt war, d.h. stets um die -15° Celsius, ist natürlich alles relativ, aber im Vergleich zu den sonst üblichen -30° tatsächlich angenehm. So liegt meine persönliche Tiefsttemperatur bei "nur" -27°, was will man mehr... Wir haben den Winter wirklich genossen und viel viel draußen gemacht, grade mit den Leuten aus unserem Foyer, die soviel Schlitten gefahren sind wie lange nicht mehr.
Und nun war es vor 6 Wochen endlich soweit, auf einmal waren es 2°, dann 8° und daraufhin eine ganze Woche lang über 10° mit Sonne, was das ganze Land praktisch hat ausflippen lassen. Die Menschen sind nur so aus den Häusern zum Spazieren gehen gestürmt, besonders als es dann am Sonntag sogar 15° gab, sodass sogar die Straßencafés die Terrassen aufgemacht haben... Aber es ist wirklich ein befreiendes Gefühl, nach all den Monaten kann die Kälte wirklich unangenehm und beklemmend werden, dann das Weiß wirklich überall wo man hinsieht - ich muss sagen, dass ich ernsthafte Zweifel daran hatte hier jemals wieder die Farbe grün zu sehen. Aber genau das kam schneller als ich dachte, binnen zweier Wochen fing hier wirklich alles an zu blühen, der gesamte Schnee schmolz in der selben Zeit weg (abgesehen von den übergroßen aufgeschütteten Schneebergen, die insgesamt einen Monat gebraucht haben...) und mit einem Mal war alles wie neu, einfach nur unglaublich. In einem Lied aus meinem Kirchenhor heißt es "Le monde renaît" (Die Welt wird wiedergeboren), und das beschreibt genau das, was hier passiert. Überall wo vorher meterhoher Schnee lag, monatelang, sprießt es jetzt in allen Farben! Einen Monat nach meiner letzten Tour auf den Berg (in der letzten wirklichen Winterwoche) kam ich wieder, und das Resultat seht ihr unten, der Vergleich mit deem Bild aus dem Winter ist einfach nur beeindruckend!


Das sind die allerletzten Überbleibsel des vorher so gewaltigen Schneeberges unseres Gartens, wer den direkten Vergleich haben möchte kann sich ja nochmal das Foto vom März ansehen...

Samstag, 10. Mai 2008

It's up to you...New York....NEW YOOOORK!!!



Hach, wie oft ich diese Melodie vor mich hin geträllert hab in einer der genialsten Wochen meines Jahres hier... Um ehrlich zu sein zähle ich mich nicht zu der Gruppe Menschen die herkommen, weil es schon immer ihr Traum war in Kanada zu leben, ganz und gar nicht im Grunde. Aber einmal nach New York zu kommen das war wirklich einer meiner Träume und den konnte ich mir nun Ende April erfüllen, zusammen mit Thomas, Johannes, Fabian und Alex: vier Deutsche, die zur selben Zeit wie ich auch ein Jahr in der Arche arbeiten, d.h. in obiger Reihenfolge in Gatineau, Joliette, Ottawa und Trois-Rivières und die hier wirklich gute Freunde geworden sind.
Der Trip war einfach nur toll, in unserer einen Woche hab ich so unglaublich viele Dinge gesehen und erlebt, dass ich jetzt noch immer baff bin wenn ich daran zurückdenke...
Alles begann an einem späten Donnerstagabend am Busbahnhof Montréal wo um Mitternacht noch so viele Leute unbedingt 7h mit dem Bus nach New York fahren wollten, dass noch ein zweiter herangeschafft werden musste... Allerdings gibt es kaum was Schlimmeres als nachts mit dem Bus in die Staaten zu fahren, weil man nach exakt 1 1/2h, sozusagen dann wenn man wirklich anfängt zu schlafen, bereits an der Grenze ankommt und erstmal ein Weilchen raus darf. Nach weiteren 3h folgt der nächste Zwischenstopp und noch 2h später fährt man schon auf sie zu, die Skyline von Manhattan, die für all diese Reisestrapazen entschädigt!
Direkt am Times Square angekommen gings für uns erstmal in die Jugendherberge (die mit Platz für 600, meist junge, Leute in den darauffolgenden Nächten stets beste Unterhaltung bot, was ein Hauptgrund für den Durchschnittsschlafwert von circa 4h pro Tag ist...) und von dort aus direkt bei traumhaft sonnigem Frühlingswetter in den Central Park. Wobei ich ehrlichgesagt die Bezeichnung Central Forest oder Central National Park vorschlagen würde, dieser Park ist unglaublich groß, da hätte ich nie gedacht. Es gibt Stellen im Herzen Manhattans, an dem man von Straßen-und Flugzeuglärm absolut nichts mehr mitbekommt sondern stattdessen Vogelgezwischter und plätschernde Bächlein hört...
Danach folgte ein einwöchiges Kulturprogramm, das wohl lange seines Gleichen suchen wird. Irgendwie hab ich das Gefühl, dass wir wirklich alles gemacht und gesehen haben, was diese wahnsinnige Stadt zu bieten hat. Von einer Bootstour um Manhatten herum, über (im wahrsten Sinne des Wortes) die Brooklyn-und Manhatten Bridge, abends sowohl aufs Empire State Building als auch aufs Rockefeller Center, dazu Ground Zero, Freiheitsstatue, Liberty Island, Guggenheim, MoMA, National History Museum, Metropolitan Museum (ja, wie ihr richtig feststellt hab ich mir beachtliche 4 Museen angetan und damit rein kulturell für 2008 erstmal ausgesorgt...), Chinatown, Little Italy, Greenwich Village, UN, Wall Street......
Es war einfach nur genial, wir hatten wirklich die Zeit um die Stadt von vielen Seiten kennenzulernen. Was mich am meisten überrascht hat war die Tatsache, dass New York unglaublich grün ist. In fast allen Straßen findet man kleine gut gepflegte Grünflächen und unheimlich viele Bäume, was jetzt in der Frühlingszeit einfach nur unglaublich schön aussah! New York hat sich im nächsten Jahrzehnt eine Million neue Bäume zu pflanzen und zu pflegen.

man glaubt es kaum, aber dieses Bild stammt mitten aus Manhattan...!

Die Stadt hat so unglaublich viel zu bieten, es ist einfach unglaublich. Abgeshen von den ganzen bekannten Attraktionen gibt es so viele kleine schöne Flecken, was ich gar nicht gedacht hätte. Dazu kommt diese unglaubliche Menschenvielfalt, da man in New York wirklich auf alle Nationalitäten dieser Welt trifft, überall, in allen Straßen, in den Vierteln... Es gibt ein so unglaubliches Leben, was nachts wirklich nicht aufhört, man hatte fast den Eindruck, dass nachts mehr Taxen unterwegs waren als tagsüber.
Mit dem Wetter hatten wir wirklich Glück, bis auf einen bewölkten Tag hatten wir die ganze Zeit Sonne, für uns alle das erste Mal nach dem kanadischen Winter, und über 20°, einfach nur traumhaft, wobei selbst 23° an einem sonnigen Samstag fast schon zu viel waren. Die Stadt heizt sich unglaublich stark auf, sodass es gefühlt eigentlich schon zu heiß war und ich auch jetzt verstehe, warum New York im Sommer einen höheren Stromverbrauch als im Winter hat. Klimaanlagen hängen tatsächlich an jedem Fenster von außen, und wenn es im Sommer erstmal 35° werden, dann werden die wohl auch dringend benötigt...
Unser Besuch fiel spannenderweise direkt auf die USA-Reise des Papstes der in den letzten drei Tagen auch New York besucht und praktisch zeitgleich mit uns ankam. Das war auch überall zu spüren, angefangen von überglücklichen Pilgern in unserem Hostel, die seine Messe besucht haben, über Meinungskundgebungen in den Straßen sowohl für als auch gegen Benedikt XVI. bis hin zu den Vatikan-Fahnen, die ungelogen in ganz New York zu finden waren, zusammengesteckt mit der Flagge der USA. Am Sonntag hatten wir uns vorgenommen, den Papst bei seiner Andacht am Ground Zero zu sehen, leider war diese Veranstaltung aber in einem sehr engen Kreis mit Familien der Opfer des 11. Septembers gedacht, sodass alles herum weiträumig abgesperrt war und wir durch das Fenster eines Einkaufshauses nur die Wagenkolonne sehen konnten, aber immerhin...
Mein absolutes Highlight war ohne Frage die Stadt von oben. Vom Empire State Buildung bzw. vom Rockefeller Center, beide Aussichtsplattformen über 300m hoch, erlangt man erst eine Vorstellung von den Ausmaßen dieser riesigen Stadt, es ist einfach unfassbar. Wolkenkratzer und Lichter wohin man sieht, besonders schön natürlich nachts und zur Sonnenuntergangszeit! Von oben erkennt man auch wunderschön die schnurgrade Anordnung der Straßen, typisch amerikanisch eben, die sich von oben wie leutende Adern durch durch Wolkenkratzerlandschaft ziehen, und mitten drin ein großes schwarzes Loch - der Central Park.



Den gesamten Dienstag haben wir noch für ein anderes Abenteuer genutzt, welches morgens um 8 mitten im Chinatown begann. Mit einem chinesischen Busunternehmen, was allerdings gar nicht mal so schlimm war wie befürchtet, gings nach Washington DC, wenn man schonmal in der Gegend ist dachten wir uns halt... Die Fahrt dauerte nur 5h und so hatten wir nen halben Tag in der Hauptstadt der Vereinigten Staaten, was zu meiner Überraschung wirklich gereicht hat um die wohl spannendsten Gebäude zu sehen. Wir haben den Senat gesehen, sogar den Plenarsaal mti den Sitzen von Hillary Clinton und Barack Obama, das Lincoln Memorial, das Washington Monument (der große spitze Turm) und natürlich auch das weiße Haus, was einen verdammt großen und hübschen Garten hat, für alle, die es interssiert... Der Rückweg führte uns zu unserer Überraschung mit einem Zwischenstopp nach Philadelphia, aber schlussendlich kamen wir nachts um 2 wieder in New York an , völlig beigeistert, von all dem was wir im Laufe des Tages gesehen hatten!



Gruppenpurzelbaum vorm US-Capitol - leider wussten wir nicht, dass der Rasen anscheinend kurz vorher gesprengt wurde, was uns unsere T-Shirts so schnell nicht verzeihen werden... ;-)




Johannes und ich vor dem UN-Hauptquartier

Die Hauptversammlung der Vereinten Nationen

Alle Fahnen der 192 Mitgliedsstaaten hängen in ordentlicher englisch-alphabetischer Reihenfolge in einer langen Reihe vor dem Gebäude: Germany zwischen Georgia und Ghana


Die Sicht über den großen See des Central Parks bei Nacht

der Washington Square

das Rockefeller Center in seiner ganzen Pracht (und in selbiger schwer auf ein Foto zu bekommen...)

ein einziges Meer aus Lichtern und Mitternachts taghell - der Times Square (was für eine unvorstellbare Engergieverschwendung...)


das nahezu graziöse Empire State Building


atemberaubender Blick auf das Financial District bei Abendsonne, das ganze vom Empire State Building aus gesehen. An dieser Stelle muss man sich einfach nur vorstellen, dass das World Trade Center mehr als doppelt so hoch war, als das jetzt höchste Gebäude dort - New York hat einen großen Teil seines Gesichtes verloren...

mehr als doppelt so hoch...


ein Foto unverkennbar aus New York City


Downtown Manhatten bei Nacht von der Staten Island Ferry aus fotografiert


unser erster New Yorker Sonnenuntergang vom Empire State Building

der ganze verrückte Haufen an selbigem Abend (man bestaune die harmonisch auf einander abegstimmt aufschwingende Haarpracht von Johannes und Fabian...2. bzw. 3. von rechts)

wo wir grad bei verrückt waren...

Von der Freiheitsstatue haben wir insgesamt ungefähr 80 Fotos gemacht, hier sind die drei besten! ;-)

Was hatten wir für Spaß...!

vorbildlich mit dem Arche-Shirt wohl gemerkt!

Vollmond über Brooklyn

die wunderschöne Brooklynbridge


Das Beste zum Schluss: In Boston hatte ich in einem Frühstückscafé ein National Geographic Traveler Magazin in der Hand, in dem ein großer Snderartikel zu New York stand. Auf der ersten Seite fand ich ein Foto des unten stehenden Motives (ganz genau hingucken um die Besonderheit zu erkennen...so in der mitte am unteren Teil des Pfeilers...) was mich so beigeistert hat, dass ich es unbedingt finden musste. So ging es am letzten Abend, 5h vor Abreise mit dem Subway nach Brooklyn und von dort aus zu Fuß durch so ziemlich alle Straßen um die Brücke herum, von einer Ecke zur anderen bis ich diesen Platz endlich gefunden hatte - einfach nur traumhaft!


Es war ein wirklich tolle Zeit. Die Stadt ist in jeder Hinsicht einzigartig, wobei ich ehrlich zugeben muss, dass ich nach einer Woche auch gesättigt war - um in New York zu leben braucht es wahrscheinlich schon so einiges... An dieser Stelle ein Riesendank an meine vier Mitstreiter die meine Fotosucht gelassen ertragen und die ganze Reise erst so unglaublich spaßig und unvergesslich gemacht haben!