ohne Worte...:-)
Dienstag, 18. September 2007
Freitag, 14. September 2007
von traumhaften Aussichten und wohlwollenden Absichten
Hallo ihr Lieben,



es wird mal wieder Zeit, dass ich ein paar Versäumnisse nachhole. Zunächst mal hab ich jetzt endlich die Kommentarfunktion geöffnet (von der Notwendigkeit
wusste ich vorher leider nichts...), dass heisst jeder der möchte, kann zu den Beiträgen seinen Senf ablassen, ich würd mich riesig drüber freuen! Und dann ist mir aufgefallen, dass ich doch tatsächlich noch Bilder meines neuen, nun endgültigen Foyers l'envolée (Aufschwung, Gedankenflug) schuldig bin, was sich mit dem Foto rechts aber ändert.
Gestern hab ich an meinem freien Tag das gute Wetter genutzt, und endlich den Berg bestiegen, den man auf den ersten Bildern sehen konnte. Der Naturpark vor Ort gehört der Universität McGill von Montréal, die dort munter forschen, rumwandern darf man doch dennoch. Und zu meiner großen Freude kann ich sagen, dass jeder der 4$ Eintritt sich allemal gelohnt hat, so etwas wunderbares hab ich lange nicht mehr gesehen. Nach einer guten Stunde Aufstieg bot sich mir eine atemberaubende Aussicht über die ganze Region, angefangen von Montréal (was am Horizont gegen die Sonne nur schwer zu erkennen war), über die Anfänge der Appalachen auf amerikansicher Seite bis hin zum St.-Lorenz-Strom auf der anderen, und das alles von einem Felshaufen, 469m über NN. Beloeil selbst ist das Städtchen oberhalb des Flusses, ich wohne zur groben Orientierung (drittes Foto) unter dem linken der beiden Einkaufszentren, sprich der großen grauen Flecken...
Sonntag, 9. September 2007
Impressionen
Vollmond in Beloeil
ein Beispiel der doch recht eindrucksvollen Warnungen auf kanadischen Zigarettenschachteln...wenn das mal nicht überzeugt!
Eine Seefahrt die ist lustig, eine Seefahrt die ist schön...
Hallo liebe Leute,
bevor ich wieder einen Schwank meines bescheidenen kanadischen Daseins zum Besten gebe, bitte ich erstmal um Verzeihung für die in letzter Zeit doch ein wenig ins Schleppen geratene Aktualität meines Blogs. Nach einem anstrengenden Tag, so wie ich ihn hier de facto täglich habe, bleibt meistens nicht viel Muße zum Schreiben, aber heute ist es endlich wieder soweit!
Seit dem letzten Eintrag ist ne Menge passiert. In meinem Haus bekomm ich Stück für Stück mehr Verantwortung zugewiesen, was wirklich gut tut. Bin jetzt beispielsweise für die Abendroutine von Sophie zuständig, das bedeutet Zähne putzen inklusive Zahnseide, Gesicht waschen und eincremen, dazu noch ein paar Tablettchen. Jedoch zeigen sich mir hier allmählich auch die etwas schattigeren Seiten der Arbeit. Letzten Montag hat Sophie während der Abendroutine einen kleinen epilleptischen Anfall bekommen, ungefähr ein Minute lang, während ich alleine mit ihr im Bad war. Zum Glück verlief alles glimpflich, ich wurde vorher schon auf so etwas vorbereitet.
Ansonsten trudeln hier so langsam alle möglichen amtlichen Dokumente und Kärtchen ein, beispielweise meine Sozialversicherungskarte, mit der mich das kanadische Sozialwesen offiziell in seinem warmen Schoß hat Platz nehmen lassen, wenn auch nur bis August 2008... Ich bin jetzt schon 5 Wochen hier und habe langsam das Gefühl, mich hier heimisch und vor allen Dingen auf Dauer wohl fühlen zu können.
Am gestrigen Samstag stand mal wieder ein Event auf dem Plan, nämlich ein Bootsausflug mit dem örtlichen Behindertenverein. Ehrlich gesagt musste ich gleich zu Beginn feststellen, dass ich auf das Ausmaß dieser Veranstaltung nicht annähernd eingestellt war - an die 100 geistig behinderte Menschen haben sich getroffen und sind mit drei Bussen ne gute Dreiviertelstunde zu einem Schiffs
anleger gefahren. Dort gings dann auf unseren kleinen Ausflugsdampfer (siehe Foto-Illustration) der gegen Mitte der wirklich gemütlichen Tour von einem Piraten gekidnappt wurde, huhu... Der war zwar 10 Minuten vorher noch Besatzungsmitglied, aber das wusste ja zum Glück keiner...;-) Jedenfalls befand sich im vorderen Teil des Schiffes eine Tanzfläche, die während der gesamten 4-stündigen Fahrt nahezu exzessiv von den Massen genutzt wurde, eine wirklich begeisternde Stimmung. Die Freude war den Menschen aus dem Gesicht zu lesen, es war wirklich wunderbar.
Eine kleine, datentechnisch recht große, Veranschaulichung der Mordslaune aufm Dampfer, findet sich hier unten in Form eines Videos. Links neben mir sieht man Ariane, eine unglaublich sympathische Assistentin, die in dem anderen Haus arbeitet, rechts neben mir Olivier aus Mauritius, ebenfalls Assistent dort, kurzzeitg taucht Sylvain auf und gegen Ende sieht man ganz links noch Lucille, beides Bewohner des erwähnten ersten Hauses, Fleure de Soleil (siehe zweiter Bericht, meine Heimat für die erste woche...)
Und keinen Schreck wegen meiner Haare bekommen ;-)
bevor ich wieder einen Schwank meines bescheidenen kanadischen Daseins zum Besten gebe, bitte ich erstmal um Verzeihung für die in letzter Zeit doch ein wenig ins Schleppen geratene Aktualität meines Blogs. Nach einem anstrengenden Tag, so wie ich ihn hier de facto täglich habe, bleibt meistens nicht viel Muße zum Schreiben, aber heute ist es endlich wieder soweit!
Seit dem letzten Eintrag ist ne Menge passiert. In meinem Haus bekomm ich Stück für Stück mehr Verantwortung zugewiesen, was wirklich gut tut. Bin jetzt beispielsweise für die Abendroutine von Sophie zuständig, das bedeutet Zähne putzen inklusive Zahnseide, Gesicht waschen und eincremen, dazu noch ein paar Tablettchen. Jedoch zeigen sich mir hier allmählich auch die etwas schattigeren Seiten der Arbeit. Letzten Montag hat Sophie während der Abendroutine einen kleinen epilleptischen Anfall bekommen, ungefähr ein Minute lang, während ich alleine mit ihr im Bad war. Zum Glück verlief alles glimpflich, ich wurde vorher schon auf so etwas vorbereitet.
Ansonsten trudeln hier so langsam alle möglichen amtlichen Dokumente und Kärtchen ein, beispielweise meine Sozialversicherungskarte, mit der mich das kanadische Sozialwesen offiziell in seinem warmen Schoß hat Platz nehmen lassen, wenn auch nur bis August 2008... Ich bin jetzt schon 5 Wochen hier und habe langsam das Gefühl, mich hier heimisch und vor allen Dingen auf Dauer wohl fühlen zu können.
Am gestrigen Samstag stand mal wieder ein Event auf dem Plan, nämlich ein Bootsausflug mit dem örtlichen Behindertenverein. Ehrlich gesagt musste ich gleich zu Beginn feststellen, dass ich auf das Ausmaß dieser Veranstaltung nicht annähernd eingestellt war - an die 100 geistig behinderte Menschen haben sich getroffen und sind mit drei Bussen ne gute Dreiviertelstunde zu einem Schiffs
Eine kleine, datentechnisch recht große, Veranschaulichung der Mordslaune aufm Dampfer, findet sich hier unten in Form eines Videos. Links neben mir sieht man Ariane, eine unglaublich sympathische Assistentin, die in dem anderen Haus arbeitet, rechts neben mir Olivier aus Mauritius, ebenfalls Assistent dort, kurzzeitg taucht Sylvain auf und gegen Ende sieht man ganz links noch Lucille, beides Bewohner des erwähnten ersten Hauses, Fleure de Soleil (siehe zweiter Bericht, meine Heimat für die erste woche...)
Und keinen Schreck wegen meiner Haare bekommen ;-)
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