Sonntag, 23. Dezember 2007

Frohe Weihnachten!

Ein heiteres Hohoho an alle da draußen und ein frohes Weihnachtsfest. Zur Feier des Tages hab ich auch ein kleines Geschenk vorbereitet: das hat Harold mir vor einer Woche gemalt, als ich von meinem freien Tag wiedergekommen bin, und ich muss schon sagen, dass ich mich gut getroffen fühle :-)

(aber ich kann euch beruhigen, ich habe immer noch fünf Finger an jeder Hand...)

Dienstag, 11. Dezember 2007

ein bisschen Spaß muss sein ;-)

Wenn das mal kein Geschenk ist. Unsere gute Isabelle hatte ja nun am 28. November Geburtstag und kommt in zwei Tagen aus Haiti zurück, sodass wir dann endlich, wenn auch spät, feiern können. Daher kam uns heute die leicht abstruse Idee, ihr dieses Foto ihres Namens zumachen, ich hoffe man kann es lesen. Und keine Sorge, es waren nur -2° draußen, das ist für hiesige Verhältnisse praktisch Frühling :-)

Donnerstag, 6. Dezember 2007

walking in the winterwonderland....

Ein verschneites Bonjour in die Welt aus dem nun doch verdammt kalten Kanada. Ja, es ist soweit, der Winter ist da...und das aber auch richtig! In der Nacht von Sonntag auf Montag hatten wir den ersten Schneesturm, für hiesige Verhältnisse recht und früh und zu allem Überfluss noch mit Rekordschneemengen für den 3. Dezember, insgesamt 30cm in einer Nacht!!! Die folgenden zwei Tage hat es praktisch durchgeschneit, sodass wir jetzt insgesamt bei guten 40 bis 50cm sein dürften. Heute ist auch der erste Tag, an dem der Himmel wirklich blau ist und so zeigt sich einem nach all dem Chaos der letzten Tage eine wahrlich traumhafte Natur, die für alle Entbehrungen der letzten Tage entschädigt. So war hier am Montag wirklich alles dicht, die Schulen und Universitäten in ganz Montreal und Umgebung geschlossen, das Tageszentrum unserer Bewohner geschlossen, was für sie verlängertes Wochenende und für uns einen Tag mehr mit nahezu dem ganzen Haufen im Haus bedeutete, aber irgendwie war die ganze Situation auch spaßig. Das Schneeschnieben in der gesamten Stadt hat Montreal alleine am Montag 17 Millionen $ gekostet, und das bei einem Gesamtbudget für den Winter von 100 Millionen $, wie gesagt, es war ein Rekordsturm für Anfang Dezember. Die wohl frustrierendste Tätigkeit ist das Freischaufeln der Autos (sind ja zu allem Überfluss auch noch zwei...), was man praktisch einmal pro Stunde machen kann, so schnell wie hier alles wieder zuschneit.

Tja, und so geht es jetzt noch gute 4 Monate weiter, mit dem dezenten Unterschied, dass die nahezu gemütlichen -5° die wir jetzt so tagsüber haben die Ausnahme bleiben werden, aber ich werd den Winter schon irgendwie überleben. Ich hab mir sagen lassen, dass ein Wintermantel helfen soll, für richtige Schuhe hats schon gereicht, und der Mantel drängt sich jetzt selbst mir so langsam auf ;-)

Kleiner Nachteil der Schneemassen ist die Tatsache, dass die immensen Weihnachtsdekoratioen der Häuser ein wenig bedeckt werden. Es ist schon beängstigend mit anzusehen, was hier teilweise für Illuminationskunstwerke errichtet werden, und das bereits seit zwei Wochen. Nicht nur die Innenstadt von Montreal ist traumhaft schön beleuchtet, auch nahezu jedes zweite Haus hier in meinem Städtchen, es ist unglaublich. Über den Stromverbrauch denke ich lieber nicht nach, sondern erfreue mich vielmehr an der Weihnachtsstimmung, die nun auch so langsam bei mir aufkommt, im Gegensatz zu Anfang November, als die ersten Supermärkte die Weihnachts-CDs haben laufen lassen...

Viel Spaß beim Genießen der Bilder dieser unglaublich tollen Landschaft!




vorher - im Sturm

und nachher...



keine Angst, unser Haus ist das nicht ;-)


der dann doch beängstigende Eingang unser Nachbarn