Montag, 11. Februar 2008

Ottawa

Mit dezenter Verspätung folgt nun endlich der Reisebericht meines letzten kleinen Abenteuers, der Erkdundung der Ottawas, nach Ulan Bator angeblich die zweitkälteste Hauptstadt der Welt, ich kann das nur bestätigen...
Mein Wochenende dort hab ich zusammen mit drei anderen deutschen Assistenten verbracht, zwei davon aus der Arche von Gatineau, dem französischen Vorort Kanadas, der dritte aus Trois-Rivieres angereist. Die Haupstadt Kanadas ist wirklich unglaublich interessant, allein schon aufgrund ihrer Grenzlage zwischen den Bundesstaaten Ontario und Quebec, der eine englisch- der andere französischsprachig. Die Grenze bildet der Ontarioriver, d.h. dass so ziemlich alle Brücken Grenzübergänge darstellen. Als Hauptstadt ist Ottawa komplett zweisprachig, alle Straßenschilder, Beschriftungen, Lädennamen usw. und auch das Stadtbild bietet von allem etwas. Da ist zu einen der unheimlich britische Flair der von den Regierungsgebäuden ausgeht. Der Plenarsaal des Parlaments ist praktisch eine exakte Kopie dessen Londons, für mich umso interessanter, weil ich vor nem halben Jahr dort war. Zum anderen reihen sich direkt an diese altehrwürdigen Bauten die neumodischen Glaskästen des Downtowns, das alles gelegen auf einem Hügel umgeben vom Fluss, ein traumhaftes Stadtbild, wie die Fotos beweisen!






Als kleine Besonderheit hat die Stadt noch einen 8km langen Kanal zu bieten, der sich mitten durchs Zentrum zieht und jetzt im Winter zugefroren ist, sodass sich beeindruckende Menschenmassen tagtäglich darauf rumtreiben, selbst auf dem Weg zur Arbeit... Ottawa hat mir richtig gut gefallen, so sehr, dass ich zur Zeit doch sehr davon ausgehe, die Stadt noch einmal im Sommer zu besuchen!